Biowerkstoffe Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Nachhaltig verbunden

Ohne Klebstoffe gäbe es in unserem modernen Leben keinen Zusammenhalt. Unzählige Produkte - von Müsli-Packungen und Bücher über Mobiltelefone, Arzneimittel und Matratzen bis zu Autos - wären in ihrer heutigen Form ohne Klebstoffe nicht realisierbar. Aber moderne Klebstoffe kleben nicht nur, sie übernehmen auch weitere Funktionen, wie z. B. Schwingungsdämpfung, Abdichten gegen Flüssigkeiten und Gase, Ausgleich unterschiedlicher Fügeteildynamiken, Korrosionsschutz, thermische und elektrische Isolation oder Leitfähigkeit.

Entsprechend hoch ist ihre Vielfalt, mehr als 25.000 verschiedene Klebstoffe gibt es. In Deutschland wurden 2018 über 950.000 Tonnen Klebstoffe produziert und damit ein Umsatz von 1,9 Milliarden Euro (Angaben des Industrieverband Klebstoffe e.V. (IVK)) erzielt.

Aber: Der Anteil biogener Rohstoffe bei der Herstellung von Klebstoffen stagniert seit Jahren auf einem niedrigen Niveau von ca. 15 %. Allerdings ist das Interesse an biobasierten Klebstoffkomponenten in letzter Zeit wieder gestiegen. Hierbei geht es nicht nur um den Ersatz von fossiler Rohstoffe, sondern vor allem auch um die Generierung neuer Funktionalitäten, die gerade mit biogenen Produkten erreichbar sind.

Wie das BMEL diese Entwicklung mit verschiedenen Maßnahmen im Rahmen des Forschungsprogramms Nachwachsende Rohstoffe unterstützt, können Sie auf den folgenden Seiten nachlesen.

Die feinen Strukturen der Gecko-Füße gehören zu den bekanntesten Superklebern: extrem hohe Klebkraft, rückstandsfrei lösbar und vor allem 100 % biobasiert. Foto: ©nico99 - stock.adobe.com
Die feinen Strukturen der Gecko-Füße gehören zu den bekanntesten Superklebern: extrem hohe Klebkraft, rückstandsfrei lösbar und vor allem 100 % biobasiert. Foto: ©nico99 - stock.adobe.com
Präsentation zum BioConceptCar
Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe
 
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